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Was ist eine Thermobüste?

Eine weitere der hier vorgestellten verstellbaren Schneiderbüsten ist die Thermobüste. Wie der Name schon sagt, ist hier Wärme im Spiel um die Thermobüste auf die individuelle Größe einer Person einzustellen.

Gleich vorweg: das geht bei weitem nicht so einfach, wie es bei einer verstellbaren Schneiderbüste der Fall ist. Dafür kann das Endergebnis aber durchaus besser sein.

Finden Sie schnell das Thema, das Sie interessiert:

So funktioniert eine Thermobüste

Eine Thermobüste besteht aus einem Drahtgeflecht, das sich unter Wärmeeinwirkung verformen lässt. Dazu wird das Geflecht elektrisch aufgeheizt und kann nun in die gewünschte Form gezogen werden.

Dazu wird die Thermobüste elektrisch erhitzt und die einzelnen Drähte sind dann verformbar.

Nun wird die Büste wie eine Jacke angezogen und von hinten mit speziellen Verschlüssen geschlossen. Damit auch die richtige Form erzielt wird, muss jetzt der gesamte Körper einschließlich des Thermo-Büsten-Geflechts mit elastischen Binden umwickelt werden. So passen sich die Drähte an die Körperform an.

Hat sich das Geflecht abgekühlt, wird die tatsächliche Form des Körpers nachgebildet.

Nun nur noch wieder auswickeln, das Geflecht hinten öffnen und die Thermobüste ausziehen.

Um mit der Thermobüste endgültig arbeiten zu können, sollte das Drahtgeflecht noch mit Zeitungspapier ausgestopft werden.

Zum Schluss wird ein elastischer Überzug über die Thermobüste gezogen, in den dann die Nadeln gesteckt werden können.

Hier noch eine interessante Diskussion auf Hobyschneiderin24.net

 

Vor- und Nachteile einer Thermobüste

Vorteile:

  • Die Thermobüste kann individuell an jede Körperform angepasst werden. Damit wird größte Passgenauigkeit garantiert.
  • Da die Thermobüste immer wieder erhitzt und neu verformt werden kann, ist sie für mehrere Personen immer wieder einstellbar.

Nachteil:

  • Das Verformen und Einstellen muss sehr genau und exakt gemacht werden. Schon kleine Fehler wirken sich an der Kleidung deutlich aus und es muss nachgearbeitet werden.
  • Das Ausfüttern mit Stoff und Mullbinden ist sehr auswendig. Bei einer verstellbaren Schneiderpuppe recjt da oft das Anlegen und Ausstopfen eines BH.
  • Da die Thermobüste bei Wäremeibwirkung die Form verliert, darf sie nicht in der Sonne stehen.
  • Da die Thermobüste ein Drahtgeflecht ist, können Nadeln nur in den dünnen Überzug gesteckt werden.

Daher unser Rat:

Wählen Sie statt einer Thermobüste lieber eine verstellbare Schneiderpuppe, denn die ist leichter einzustellen und wenn Sie ein T-Shirt oder einen für verstellbare Schneiderbüste erhältlichen Überzug benutzen, können Sie auch diesen Unterfüttern, um zu noch genaueren Ergebnissen zu kommen.

Außerdem werden Thermobüsten nur sehr selten angeboten und sind daher nur schwer erhältlich.

Nachtrag:

Gerade habe ich eine Rückrufaktion bezogen auf eine Thermobüste gelesen. Hier der Link. So ganz ungefährlich scheint eine Thermobüste dann doch nicht zu sein.

 

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